Häufige Fehler bei Infografiken

Eine aussagekräftige Infografik macht komplexe Informationen auf einen Blick verständlich. Dennoch geht oft etwas schief, weil eine Handvoll vorhersehbarer Fehler gemacht wird. Im Folgenden findest du die häufigsten Fehler bei Infografiken und vor allem, wie du sie vermeiden kannst. Mit praktischen Tipps zur richtigen Wahl der Grafiken, zur Farbgestaltung, zur Typografie und zur Hierarchie steigerst du das Verständnis, das Vertrauen und die Teilbarkeit – auf deiner Website, in Präsentationen und in den sozialen Medien. Wähle je nach Ziel und Kanal die richtige Form; siehe Infografik-Anwendungen. Möchtest du lieber outsourcen, um maximale Qualität und Zeitersparnis zu erzielen? Ziehe in Betracht, eine Infografik erstellen zu lassen.

18. März 2026

Die häufigsten Fehler bei Infografiken und wie man sie vermeidet: richtige Wahl der Diagramme, Farbgestaltung, Typografie und Hierarchie. Praktische Tipps und Checkliste.

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Wählen Sie den richtigen Diagrammtyp und stellen Sie Daten objektiv dar

Der größte Fehler ist die Wahl einer Darstellung, die nicht zu deiner Fragestellung oder deinen Daten passt. Beginne daher mit der Frage, die du beantworten möchtest, und wähle dann den passenden Diagrammtyp aus. Ein guter Ausgangspunkt ist ein klares Briefing; siehe „Briefing für eine Infografik“. Achten Sie auf korrekte Skalierungen und Beschriftungen – lassen Sie Achsen nicht willkürlich beginnen, vermeiden Sie 3D-Effekte und überprüfen Sie, ob sich die Prozentsätze auf 100 addieren. Geben Sie Kontext mit Zeiträumen, Einheiten und Quellenangaben.

  • Vergleichen: Verwende Balkendiagramme für Kategorievergleiche. Behalte denselben Maßstab bei und ordne die Daten logisch an.
  • Teil des Ganzen: Verwende gestapelte Säulen oder einen Ring. Vermeide Hunderte kleiner Teilstücke in Kreisdiagrammen.
  • Zeitlicher Trend: Linien- oder Flächendiagramm. Verwenden Sie einheitliche Intervalle und vermeiden Sie eine „unterbrochene“ y-Achse ohne triftigen Grund.
  • Verteilung: Histogramm oder Boxplot. Zeige Ausreißer an und notiere n, Median und Streuung.

Beschrifte Linien und Segmente nach Möglichkeit direkt, damit der Leser nicht erst in einer Legende nachschlagen muss. Prüfe abschließend, ob deine Darstellung auch ohne Farben noch aussagekräftig ist – dann stimmt die Struktur wirklich. Wenn du mit bewegten Bildern arbeitest, wende dieselben Prinzipien an und achte besonders auf Rhythmus und Kontrast. Ziehe Interaktivität nur in Betracht, wenn sie einen echten Mehrwert bietet; siehe „Was ist eine interaktive Infografik?“.

Eine Farbgebung, die unterstützt – und nicht ablenkt

Farbe ist kein Konfetti, sondern dient der Orientierung. Zu viele Farben, zu wenig Kontrast oder irreführende Farbassoziationen ruinieren deine Infografik. Arbeite mit einer begrenzten Farbpalette, achte auf ausreichenden Kontrast zwischen Text und Hintergrund und setze einen klaren Akzent für die Kernbotschaft. Denke an die Barrierefreiheit: mindestens die WCAG-Kontrastverhältnisse und farbenblindfreundliche Kombinationen.

  • Farbschema einschränken: 1 Hauptfarbe, 1–2 Akzentfarben, neutrale Grautöne als Hintergrund.
  • Die Semantik stimmt: Rot für Risiko, Grün für Wachstum, Blau für neutrale Informationen – vermeiden Sie Verwirrung.
  • Konsistenz: dieselbe Kategorie, dieselbe Farbe – überall in der Infografik.
  • Hintergrund: Halte ihn ruhig. Nutze Leerraum, um Gruppen voneinander zu trennen, anstatt immer wieder neue Farben zu verwenden.

Überprüfe dein Design in Graustufen und mit einem Simulator für Farbenblindheit. Wenn die Botschaft dann immer noch klar ist, ist deine Farbwahl richtig. Für konkrete Barrierefreiheitsprüfungen: Barrierefreie Infografiken: Richtlinien.

Typografie, die zum Lesen einlädt und den Blick lenkt

Eine schlampige Typografie kostet Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit. Beschränken Sie sich auf maximal zwei Schriftarten – eine für Überschriften und eine für den Fließtext – und schaffen Sie eine Hierarchie durch Größe, Strichstärke und Abstände. Vermeiden Sie Schnörkel und Großbuchstaben in langen Sätzen, halten Sie Zeilenlängen zwischen 45 und 75 Zeichen ein und streben Sie eine Mindestschriftgröße von 12–14 pt für den Druck und 14–16 px für den Bildschirm an. Verwende numerische Tabellen mit monospaced Zahlenvarianten, wenn du Spalten ausrichten möchtest. Wähle Lesbarkeit vor Stil. Möchtest du einen vollständigen Schritt-für-Schritt-Plan vom Briefing bis zur Fertigstellung? So erstellst du eine Infografik.

Klare Hierarchie und Lesereihenfolge

Viele Infografiken wirken unübersichtlich, weil ihnen ein klarer visueller Leitfaden fehlt. Möchtest du die Erzählstruktur stärker hervorheben? Visuelles Storytelling mit Animationen hilft dabei. Arbeite mit einem Raster, gruppiere verwandte Elemente, versehe Abschnitte mit klaren Überschriften und führe den Leser mithilfe von Nummerierungen, Pfeilen oder einem Z- oder F-Muster. Eine Kernbotschaft steht im Mittelpunkt, maximal drei Unterpunkte untermauern diese Botschaft. Setzen Sie großzügig Leerraum ein – er ist keine Verschwendung, sondern ein Wegweiser. Halten Sie Piktogramme und Illustrationen stilistisch einheitlich und ausgerichtet, und achten Sie darauf, dass Ränder und Abstände überall gleich sind. Sind Sie sich über den richtigen Ton und Stil unsicher? Vergleichen Sie Optionen in Infografik-Animation vs. Charakteranimation.

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