Wählen Sie den richtigen Diagrammtyp und stellen Sie Daten objektiv dar
Der größte Fehler ist die Wahl einer Darstellung, die nicht zu deiner Fragestellung oder deinen Daten passt. Beginne daher mit der Frage, die du beantworten möchtest, und wähle dann den passenden Diagrammtyp aus. Ein guter Ausgangspunkt ist ein klares Briefing; siehe „Briefing für eine Infografik“. Achten Sie auf korrekte Skalierungen und Beschriftungen – lassen Sie Achsen nicht willkürlich beginnen, vermeiden Sie 3D-Effekte und überprüfen Sie, ob sich die Prozentsätze auf 100 addieren. Geben Sie Kontext mit Zeiträumen, Einheiten und Quellenangaben.
- Vergleichen: Verwende Balkendiagramme für Kategorievergleiche. Behalte denselben Maßstab bei und ordne die Daten logisch an.
- Teil des Ganzen: Verwende gestapelte Säulen oder einen Ring. Vermeide Hunderte kleiner Teilstücke in Kreisdiagrammen.
- Zeitlicher Trend: Linien- oder Flächendiagramm. Verwenden Sie einheitliche Intervalle und vermeiden Sie eine „unterbrochene“ y-Achse ohne triftigen Grund.
- Verteilung: Histogramm oder Boxplot. Zeige Ausreißer an und notiere n, Median und Streuung.
Beschrifte Linien und Segmente nach Möglichkeit direkt, damit der Leser nicht erst in einer Legende nachschlagen muss. Prüfe abschließend, ob deine Darstellung auch ohne Farben noch aussagekräftig ist – dann stimmt die Struktur wirklich. Wenn du mit bewegten Bildern arbeitest, wende dieselben Prinzipien an und achte besonders auf Rhythmus und Kontrast. Ziehe Interaktivität nur in Betracht, wenn sie einen echten Mehrwert bietet; siehe „Was ist eine interaktive Infografik?“.