Infografik-Formate und Auflösung: Der vollständige Leitfaden 2025

Eine überzeugende Infografik steht und fällt mit der richtigen Kombination aus Format, Auflösung und Dateieinstellungen. Wählst du falsch, wirkt dein Design auf dem Handy unscharf, wird der Text im Feed unlesbar oder enttäuscht dein Druckergebnis. In diesem Leitfaden findest du praktische Maße für Online- und Printmedien, klare Erklärungen zu Auflösung und Farbe sowie konkrete Exporttipps, die du sofort anwenden kannst. Wenn du sehen möchtest, wie sich verschiedene Maße und Ausrichtungen auswirken, schau dir unser Infografik-Portfolio an.

22. März 2026

Alles über Infografik-Abmessungen und Auflösung für Web und Print: Pixel, dpi, RGB oder CMYK, Dateiformate und Veröffentlichung in sozialen Medien. Praktische Maße und Profi-Tipps.

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Was ist das beste Format für eine Infografik?

Das beste Format hängt von deinem Verbreitungskanal und deinem Ziel ab. Im Online-Bereich ist die Breite in Pixeln entscheidend, und es kommt vor allem auf die Lesbarkeit auf Mobilgeräten und am Desktop an. Eine häufig verwendete Webbreite liegt bei 800 bis 1200 Pixeln, bei variabler Höhe. Für soziale Medien eignet sich eine lange, schmale Infografik oft nicht gut; dort schneidet ein Karussell mit mehreren Feldern besser ab. Für den Druck wählst du ein Standard-A-Format wie A4 oder A3 in 300 dpi, damit Text und Symbole gestochen scharf bleiben. Arbeite vorzugsweise mit Vektorgrafiken, damit du flexibel und ohne Qualitätsverlust skalieren kannst, und beachte beim Druck den Beschnitt und die Sicherheitsränder. Mehr über Aufbau, Leinwandabmessungen und Exporteinstellungen erfährst du unter „Wie erstelle ich eine Infografik“.

Abmessungen für die Online-Nutzung

Für die Veröffentlichung im Internet ist die Anzeigebreite in Pixeln der wichtigste Faktor. Auf vielen Blogs und Landingpages liegt die effektive Inhaltsbreite zwischen 800 und 1200 Pixeln. Wähle eine Breite, die zu deiner Website passt, und exportiere mit 1x oder 2x für hochauflösende Bildschirme. Bei 2x exportierst du beispielsweise mit einer Breite von 1600 statt 800 Pixeln, damit das Bild auf Retina-Bildschirmen besonders scharf wirkt. Die Höhe einer Infografik ist variabel. Lange Infografiken von 2000 bis 6000 Pixel können auf einer eigenen Seite gut funktionieren, sofern Sie ausreichend Weißraum und klare Abschnittsüberschriften verwenden. Sehr lange Grafiken von 8000 Pixel oder mehr sollten Sie besser in logische Abschnitte aufteilen, um die Ladezeit zu verkürzen und Scrollmüdigkeit zu vermeiden. Komprimieren Sie Bilder sorgfältig, um die Dateigröße ohne merklichen Qualitätsverlust zu verringern, und überprüfen Sie die Ladegeschwindigkeit auf Mobilgeräten.

Empfohlene Webformate nach Anwendungsbereich

Für eine ausführliche Infografik in einem Blog eignet sich eine Breite von 1000 bis 1200 Pixel bei variabler Höhe gut; füge Abschnittsüberschriften und Anker hinzu, um die Lesbarkeit zu verbessern. Für einen Infografik-Teaser in einer Kopfzeile oder als Open-Graph-Bild verwenden Sie das Format 1,91:1, zum Beispiel 1200 x 628 Pixel, damit die Darstellung auf X, Facebook und LinkedIn ansprechend ausfällt. Für die Darstellung in Newslettern sind 600 bis 700 Pixel Breite üblich; teilen Sie lange Grafiken in mehrere Module auf und optimieren Sie sie für dunkle Hintergründe. Wenn du deine Infografik in einer Lightbox oder auf einer separaten Landingpage veröffentlichst, teste sowohl den 1x- als auch den 2x-Export und wähle die schärfste Darstellung mit akzeptabler Dateigröße. Arbeitest du an Anzeigen mit Motion? Passe Bildformat und Auflösung an die Richtlinien der Plattform an.

Das Seitenverhältnis 1,91:1 erklärt

Das Format 1,91:1, oft als 1 91 1 oder 1,91:1 geschrieben, ist ein Querformat, das häufig für Link-Vorschauen und Werbebilder verwendet wird. Eine gängige Pixelgröße ist 1200 x 628. Verwende dieses Format für Social-Media-Linkbilder und Teaser, die zu deiner vollständigen Infografik führen. Achte auf sichere Ränder um wichtigen Text und Logos, da Plattformen wie X und Facebook leichte Beschnitte und Überlagerungen vornehmen können. Wenn du dasselbe Bild auch als organischen Beitrag auf LinkedIn oder Instagram veröffentlichen möchtest, erstelle einen alternativen Ausschnitt im Format 4:5 oder quadratisch, damit du den maximalen Platz im Feed ausnutzen kannst. Wenn du den Schritt von statisch zu beweglich machen möchtest, lies den Artikel „Was ist eine Video-Infografik? “ für Informationen zu Auflösung und Export.

Auflösung erklärt: PPI und DPI

PPI und DPI werden oft synonym verwendet, bedeuten aber etwas anderes. PPI (Pixel pro Zoll) beschreibt die Pixeldichte digitaler Bilder. Bei der Veröffentlichung im Web kommt es ausschließlich auf die absoluten Pixelabmessungen an; ein Bild mit einer Größe von 1200 × 2000 Pixel wird im Browser gleich scharf angezeigt, unabhängig vom PPI-Wert in der Datei. DPI, Dots per Inch, bezieht sich auf die Punktdichte bei Druckerzeugnissen. Für professionelle Druckqualität sollten Sie 300 dpi auf dem endgültigen Druckformat verwenden. Wenn Sie eine Infografik sowohl für das Web als auch für den Druck entwerfen, arbeiten Sie mit Vektorgrafiken und exportieren Sie zwei Versionen: eine für das Web optimierte Version hinsichtlich Pixelbreite und Komprimierung sowie ein Drucklayout mit 300 dpi und den richtigen Farbeinstellungen und Beschnittzugaben. Für Retina-Bildschirme kannst du das Bild in doppelter Auflösung exportieren, damit es auf hochauflösenden Displays besonders scharf wirkt. Lege Formate, Auflösung (DPI) und Dateiformate vorab in deinem Briefing für eine Infografik fest.

Infografik für den Druck: A-Formate und Pixel bei 300 dpi

Für Drucksachen wählst du ein Standard-A-Format oder ein individuelles Format in Absprache mit der Druckerei. A4 misst 210 × 297 Millimeter und ist beliebt für Handzettel und Beilagen. A3 misst 297 × 420 Millimeter und bietet mehr Platz für komplexe Grafiken bei Besprechungen oder auf Messen. Für Plakate wählst du oft A2, A1 oder A0, also 420 x 594 Millimeter, 594 x 841 Millimeter bzw. 841 x 1189 Millimeter. Rechnet man dies bei 300 dpi in Pixel um, ergibt sich für A4 etwa 2480 x 3508 Pixel, für A3 auf 3508 x 4961 Pixel, für A2 auf 4961 x 7016 Pixel, für A1 auf 7016 x 9933 Pixel und für A0 auf 9933 x 14043 Pixel. Fügen Sie an allen Seiten 3 Millimeter Beschnittzugabe hinzu, wenn Elemente bis zum Rand reichen, und halten Sie mindestens 5 Millimeter Sicherheitsabstand für Text und Logos innerhalb der Schnittlinie ein. Liefern Sie die Datei vorzugsweise als hochwertige PDF-Datei, damit Vektoren und scharfer Text erhalten bleiben. Speziell für Jahresberichte findest du weitere Informationen zu A-Formaten, CMYK und 300 dpi in der Infografik für Jahresberichte.

Druckspezifikationen und Farbmanagement

Für vorhersehbare Druckergebnisse sollten Sie Ihr Dokument in CMYK erstellen und beim Drucker das passende Papierprofil anfordern, beispielsweise ein Profil für gestrichenes oder ungestrichenes Papier. Dunkle Flächen sollten Sie nicht nur mit reinem Schwarz darstellen, sondern mit einer zum Profil passenden „Rich Black“-Zusammensetzung. Setzen Sie Überdruckeinstellungen bewusst ein, um unerwünschte Farbverschiebungen zu vermeiden. Betten Sie Schriftarten ein oder konvertieren Sie sie in Konturen, um Probleme mit der Darstellung zu vermeiden. Exportieren Sie als PDF mit einem für den Druck geeigneten Standard wie PDF/X-4 und behalten Sie Vektoren für Symbole, Grafiken und Linien bei. Fügen Sie bei transparenten Illustrationen eine Flächenfüllung hinzu oder rastern Sie selektiv, wenn der Drucker dies verlangt, aber behalten Sie die Quellobjekte nach Möglichkeit als Vektorgrafiken bei, um maximale Schärfe zu gewährleisten.

Dateiformate und Export

Wähle das Dateiformat entsprechend dem Kanal und dem Inhalt aus. PNG eignet sich ideal für Webgrafiken mit vielen flächigen Farben, scharfen Konturen und Transparenz. JPG ist geeignet für fotografische Hintergründe oder wenn du die Dateigröße besonders reduzieren möchtest, achte jedoch auf Kompressionsartefakte im Bereich von Text. SVG eignet sich perfekt für die Webveröffentlichung von Vektorillustrationen und Symbolen, sofern Ihre Plattform dies sicher unterstützt. PDF ist der Standard für den Druck und für die Bereitstellung einer herunterladbaren Version Ihrer Infografik. Behalten Sie Text und Vektoren im PDF als Vektorgrafiken bei und stellen Sie die Bildkomprimierung auf hohe Qualität mit einer Mindestauflösung von 300 dpi für eingebettete Bilder ein. Exportieren Sie für das Web mit 1x oder 2x Breite, überprüfen Sie die Schärfe kleiner Schriftgrößen und optimieren Sie die Dateigröße mit einem zuverlässigen Kompressionsprogramm. Möchten Sie mehr über den Export und Begriffe wie „Rendering“ erfahren? Testen Sie verschiedene Einstellungen und bewerten Sie das Verhältnis zwischen Schärfe und Dateigröße pro Kanal.

Veröffentlichung von Infografiken in sozialen Medien

In den sozialen Medien sind lange Infografiken selten ideal, da die Plattformen sie zuschneiden und die Lesbarkeit dadurch beeinträchtigt wird. Unterteile deine Geschichte in ein Karussell mit einzelnen Feldern, die jeweils eine kompakte Botschaft vermitteln. Auf Instagram und LinkedIn eignet sich das Seitenverhältnis 4:5 oder ein quadratisches Format gut, zum Beispiel 1080 × 1350 oder 1080 × 1080 Pixel pro Feld. Auf Pinterest erzielen Seitenverhältnisse um 2:3 gute Ergebnisse, zum Beispiel 1000 x 1500 Pixel. Wenn du einen Link zu einer Landingpage mit der vollständigen Infografik teilst, verwende den 1,91:1-Teaser, zum Beispiel 1200 x 628 Pixel. Platzieren Sie Kernbotschaften großzügig innerhalb sicherer Ränder, damit automatische Ausschnitte oder UI-Overlays nichts Entscheidendes verdecken. Fügen Sie nach Möglichkeit Alt-Texte hinzu und testen Sie Ihre Grafiken sowohl auf iOS als auch auf Android, um Farb- und Bildschirmanomalien zu erkennen.

Lesbarkeit und Barrierefreiheit

Eine gute Infografik lässt sich auf einen Blick erfassen und bleibt auch auf kleinen Bildschirmen gut lesbar. Wähle eine klare Hierarchie mit kurzen Überschriften, Unterüberschriften und kompakten Textblöcken. Für das Web sind Schriftgrößen von 16 bis 20 Pixel für Fließtext und größere Schriftgrößen für Überschriften empfehlenswert; für den Druck solltest du mindestens 8 bis 10 Punkt für kurze Beschriftungen und größere Schriftgrößen für Fließtext wählen. Verwenden Sie ausreichenden Farbkontrast und vermeiden Sie Informationen, die ausschließlich auf Farben basieren. Versehen Sie Grafiken mit eindeutigen Beschriftungen und Einheiten und beschränken Sie die Anzahl der Farbfamilien, um das Design ruhig zu gestalten. Fügen Sie Webbildern Alt-Texte hinzu und bieten Sie einen PDF-Download mit auswählbarem Text für Nutzer an, die suchen oder kopieren möchten. Prüfen Sie den Leseabstand bei Postern und passen Sie die Schriftgrößen entsprechend an.

Workflow und Tools

Entwirf vorzugsweise in einem Vektorprogramm, damit du ohne Qualitätsverlust für Web und Print skalieren kannst. Adobe Illustrator, Affinity Designer und Figma bieten hervorragende Kontrolle über Vektoren, Typografie und den Export. Arbeite mit Komponenten und Stilen, um eine einheitliche Ikonografie und Farbgebung zu gewährleisten. Beginne mit einer Basis-Arbeitsfläche, die zu deinem primären Kanal passt, zum Beispiel 1000 x 4000 Pixel für das Web oder ein A4-Dokument für den Druck, und halte dein Raster und deine Ränder straff. Wenn du auch Social-Media-Karussells erstellen möchtest, plane deine Inhalte modular, damit du Ausschnitte einfach im Format 4:5 oder quadratisch exportieren kannst. Erstelle beim Export separate Varianten für Web und Print mit dem richtigen Farbmodus und der richtigen Komprimierung. Überprüfe jede Version visuell auf einem echten Gerät oder einem Proof, da sich kleine Schriftformen und dünne Linien auf dem Bildschirm und auf Papier unterschiedlich verhalten.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Ein häufiger Fehler ist das Entwerfen in Rasterform auf einer zu kleinen Arbeitsfläche, was beim Vergrößern zu Unschärfe führt. Arbeite daher mit Vektorgrafiken oder in ausreichend hoher Auflösung. Zu kleine Schriftgrößen für Mobilgeräte sind ein weiteres Problem; teste kritische Beschriftungen bei einer Breite von 320 Pixeln. Das Ignorieren von Sicherheitsrändern führt zu abgeschnittenen Daten bei Social-Media-Ausschnitten oder nach dem Zuschneiden beim Druck; halte daher Puffer ein. Auch Farbverschiebungen zwischen RGB und CMYK überraschen viele Gestalter; erstelle frühzeitig einen CMYK-Proof für alle Druckversionen. Schließlich werden Dateien oft zu groß bereitgestellt, was die Ladezeiten beeinträchtigt; wende intelligente Komprimierung an und liefere Webbilder in modernen Formaten, wenn deine Plattform dies unterstützt.

FAQ zu Infografik-Formaten und Auflösung

Was ist das übliche Format für eine Infografik?

Für das Web sind 800 bis 1200 Pixel Breite bei variabler Höhe üblich. Für den Druck sind A4 und A3 am beliebtesten. Wähle die Größe entsprechend deinem Kanal und erstelle bei Bedarf zwei Versionen: eine für das Web optimierte Variante und ein Drucklayout mit 300 dpi.

Wie groß ist eine Infografik?

Es gibt keinen festen Standard, aber praktische Richtlinien sind hilfreich. Web: 1000 bis 1200 Pixel Breite und 2000 bis 6000 Pixel Höhe für Langformat-Grafiken. Druck: A4 misst 210 × 297 Millimeter, A3 misst 297 × 420 Millimeter, mit 3 Millimetern Beschnittzugabe und ausreichendem Sicherheitsrand.

Was ist das beste Format für eine Infografik?

Das beste Format hängt vom jeweiligen Kanal ab. Wenn du die gesamte Infografik auf einer Landingpage platzierst, wähle eine Breite von 1000 bis 1200 Pixel. Für soziale Medien wählst du Karussell-Panels im Format 4:5 oder quadratisch. Für den Druck wählst du A4 oder A3 mit 300 dpi und behältst Vektorgrafiken bei, um maximale Schärfe zu gewährleisten.

Welche Auflösung benötige ich für den Druck?

Verwenden Sie 300 dpi im endgültigen Druckformat und arbeiten Sie im CMYK-Farbmodus. Konvertieren Sie Schriftarten in Konturen oder betten Sie sie ein und exportieren Sie die Datei als PDF mit einem geeigneten Druckstandard. Für Plakate im Format A2, A1 oder A0 sind 300 dpi ebenfalls die sichere Wahl, sofern die Druckerei keine anderen Vorgaben macht.

Welche Auflösung benötige ich für das Internet?

Für das Web zählt die Pixelbreite, nicht der PPI-Wert. Exportiere je nach Zielgruppe mit 1-facher oder 2-facher Breite und wähle eine angemessene Komprimierung. Überprüfe die Schärfe kleiner Texte und Strichstärken auf echten Geräten.

Welche Dateiformate eignen sich am besten für Infografiken?

Für das Web eignen sich PNG und SVG ideal für scharfe Linien und Symbole, JPG für Fotomaterial. Für den Druck und Downloads ist PDF der Standard. Halten Sie Text und Illustrationen nach Möglichkeit als Vektorgrafiken vor und wenden Sie Komprimierung auf eingebettete Rasterbilder an.

Wie groß darf eine Infografik-Datei für das Internet sein?

Strebe eine möglichst geringe Dateigröße an, ohne dass die Qualität sichtbar leidet. Für ein einzelnes Webbild sind weniger als 1 MB ein guter Richtwert, für sehr lange Bilder weniger als 2 bis 3 MB. Verwende eine effiziente Komprimierung und Lazy Loading, wenn du mehrere Module anzeigst.

Was ist das Format 1 91 1?

Das ist das Seitenverhältnis 1,91:1, das häufig für Link-Vorschauen und Anzeigen verwendet wird. Eine gängige Größe ist 1200 × 628 Pixel. Verwende dieses Bild als Teaser, um Besucher auf deine vollständige Infografik zu leiten, und erstelle separate Ausschnitte für Kanäle mit anderen Seitenverhältnissen.

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