Wo steckt die Zeit? Die wichtigsten Faktoren
Länge und Umfang der 3D-Visualisierung
Die Länge und der Inhalt bestimmen die Grundlage für die Durchlaufzeit. Ein kurzer Produkt-Shot mit einer Einstellung und einigen Kamerabewegungen ist schneller fertig als ein 90-sekündiges Erklärvideo mit mehreren Szenen, Voice-over, Titeln und eventuellen Untertiteln. Jede zusätzliche Szene, Kameraanimation oder Variante in Material und Farbe erfordert zusätzlichen Aufbau, Animation und Renderkapazität. Auch die gewünschte Auflösung (z. B. 4K) und die Anzahl der Endformate spielen eine Rolle, ebenso wie die Anzahl der gewünschten Überarbeitungsrunden. Möchten Sie unterschiedliche Seitenverhältnisse für Social Media, Web und Messen? Dann planen Sie zusätzliche Zeit für die Bildausrichtung und den Export ein. Konkret: Eine kompakte Produktvisualisierung kann innerhalb von 2-3 Wochen fertiggestellt werden, während ein umfangreiches Erklärvideo eine Reihe von Renderings mit mehreren Szenen realistischerweise 4-6 Wochen in Anspruch nehmen.
Stil und Komplexität (2D vs. 3D, Detailgenauigkeit)
Je realistischer und komplexer die Visualisierung, desto mehr Zeit wird benötigt. Fotorealistisches 3D-Rendering erfordert präzise Materialien, Beleuchtung, Schatten und manchmal Simulationen (z. B. Flüssigkeiten, Staub oder Physik). Mechanische Produkte erfordern oft eine Rigging für bewegliche Teile und strenge Toleranzen bei den Abmessungen. Eine stilisierte 3D-Visualisierung ohne starke Reflexionen und Mikrodetails kann schneller sein. 2D-Bewegungen können für manche Zwecke ausreichend sein, aber wenn Tiefe, Nahaufnahmen und Realismus wichtig sind, ist 3D die richtige Wahl. Architekturvisualisierungen – Innen- oder Außenbereich – nehmen aufgrund umfangreicher Modellierung, Landschaftsgestaltung und realistischer Beleuchtung in der Regel mehr Zeit in Anspruch. Bereits vorhandene CAD- oder STEP-Dateien sind hilfreich, müssen jedoch oft bereinigt werden, um einen renderfreundlichen Workflow zu ermöglichen. Für Erwartungen und Anwendungen im Innenbereich: Innenraumvisualisierung: Erklärung und Anwendungen.
Zusammenarbeit, Feedback und Lieferung
Schnelles, gezieltes Feedback beschleunigt jedes Projekt. Ein Ansprechpartner, klare Entscheidungsprozesse und Fristen für Review-Termine verhindern Stillstand. Die Qualität der gelieferten Assets ist entscheidend: Hochauflösende Logos, Corporate-Design-Richtlinien, Referenzfotos, Materialmuster und korrekte CAD-Daten reduzieren Iterationen. Ein genehmigtes Skript und Storyboard für die ersten Animationsframes geben die Richtung vor und begrenzen spätere Überarbeitungen im Verlauf des Projekts. Wir arbeiten mit einem festen Zeitplan und Kontrollterminen pro Phase, sodass Sie genau wissen, was wann erforderlich ist. Gibt es eine feste Deadline? Durch paralleles Arbeiten und das Bündeln von Aufgaben können wir manchmal schneller vorankommen, sofern Umfang und Entscheidungen im Voraus genau festgelegt sind. Mehr über unseren Ansatz: Unsere Arbeitsweise.
Unsere Arbeitsweise Wochen
- Woche 1: Erstgespräch, Festlegung von Ziel und Zielgruppe, Skript und grober Entwurf. Wir sammeln Assets und treffen Vereinbarungen über Formate, Stil und Planung.
- Woche 1-2: Stilvorschlag und Storyboard. Sie sehen Keyframes oder Styleframes, die das Look-and-Feel der 3D-Visualisierung festlegen.
- Woche 2–4: 3D-Modellierung, Materialien und Beleuchtung. Wir bauen Szenen, stimmen Farben und Texturen ab und bereiten Animationspfade vor.
- Woche 3–5: Animation und Vorschauen. Sie erhalten WIP-Vorschauen für inhaltliches Feedback zu Timing, Kamerabewegungen und Inhalt.
- Woche 5-6: Endgültige Rendering, Sounddesign und Lieferung in den gewünschten Formaten. Eventuelle kleine Korrekturen werden vorgenommen.
Möchten Sie Referenzen und Komplexität einschätzen? Sehen Sie sich unsere 3D-Visualisierungen an.