Wie funktioniert die Bildfrequenz in Videos und Animationen?
Die Bildfrequenz, abgekürzt als fps (Frames pro Sekunde), ist die Geschwindigkeit, mit der einzelne Bilder nacheinander abgespielt werden. Unser Gehirn fügt diese Bilder zu einer flüssigen Bewegung zusammen. Bei etwa 24 fps entsteht bereits ein filmischer Eindruck, unter anderem aufgrund der natürlichen Bewegungsunschärfe. In Europa ist 25 fps der historische Standard; 30 fps ist in den USA und online weit verbreitet. Höhere Bildfrequenzen bieten mehr Details bei schnellen Bewegungen und reduzieren Bewegungsunschärfe, stellen jedoch höhere Anforderungen an Kamera, Beleuchtung, Speicher und Wiedergabegerät. Aufnahme und Wiedergabe gehören zusammen: Wenn Sie mit 60 fps filmen, aber mit 30 fps wiedergeben, geben Sie Bilder auf oder verwenden Sie den Überschuss für Zeitlupe. Verwechseln Sie die Bildfrequenz nicht mit der Verschlusszeit: Diese bestimmt den Grad der Bewegungsunschärfe pro Bild. Timing und Rhythmus (einschließlich des FPS-Gefühls) lassen sich effizient mit einem Animatic testen. Lesen Sie: Was ist ein Animatic?
Auswahlmöglichkeiten wie „on ones“ oder „on twos“ beeinflussen die Wahrnehmung und die erforderliche Bildfrequenz in 2D. Weiterlesen: Was ist 2D-Animation? Möchten Sie ein Video mit der richtigen Bildfrequenz produzieren? Animation erstellen.
Bei 3D-Animationen hängt die Bildrate oft mit der Renderausgabe, den Motion-Blur-Einstellungen und dem Vertriebskanal zusammen. Dies liefert wichtige Informationen für Ihre Entscheidungen.
Arbeiten Sie mit Figuren oder Objekten? Die Auswirkungen der fps werden besonders deutlich in der Bildfrequenz bei Stop-Motion (Flüssigkeit versus Ruckeln).